RehaEx, in acht Monaten von 0 auf 100
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Offensichtlich besteht hier eine Versorgungslücke. Mit fünf Mitarbeiterinnen startete die junge Organisation. Jede mit speziellen Kenntnissen in ihrem Fachgebiet wie Schluckstörungen, Wundpflege, Bewegungsstörungen und Palliativpflege usw. Diese Fähigkeiten werden laufend erweitert, so dass die RehaEx auch in der Lage war, im Oktober einen beatmeten Patienten in der Zusammenarbeit mit der Ehefrau, zu übernehmen.
Alle Mitarbeiterinnen haben ihren Hintergrund aus der institutionellen Rehabilitation oder dem Spitalbetrieb. Sie arbeiten in Teilzeit, so dass diese Verbindungen bestehen bleiben und die Fachkenntnisse den aktuellen Anforderungen entsprechen.
Die Patienten schätzen den persönlichen Kontakt, die Bezugspflege und die zielgerichtete Pflege, welche immer die Lebensqualität als höchster Gradmesser einsetzt. Die Tagesstruktur des Patienten muss nicht an die Zeiten der Pflege angepasst werden, die Pflege passt sich dieser an. Dies bedingt eine hohe Flexibilität der Mitarbeiterinnen und ein guter, direkter Kontakt zwischen den Pflegenden und den Patienten.
Als Ergänzung, nie als Ersatz zur örtlichen Spitex situiert sich die RehaEx bewusst im Hintergrund als flexible und engagierte Organisation. Die Zusammenarbeit wird je nach Region mehr oder weniger aktiv praktiziert, was den Patienten zugute kommt. Die RehaEx fördert und sucht ebenfalls den Kontakt mit den jeweiligen Krankenkassen und arbeitet nach Möglichkeit, schon vor der Übernahme des Patienten mit dem Case Management zusammen. Dies ermöglicht auch unkonventionelle Lösungen, welche den Wunsch nach Selbständigkeit des Patienten stark unterstützt.
Mittlerweile sind 14 Mitarbeiterinnen, davon 9 Pflegefachfrauen HF, in der RehaEx engagiert. Die Anfragen haben sich so gehäuft, dass in nächster Zeit noch mehr qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gesucht werden müssen.
